Stimmbildner & Sprecherzieher

 

Seit vielen Jahren gibt Michael Hanel Gesangsunterricht und Sprechunterricht. Von 2006 bis 2011 war er Lehrbeauftragter für Gesang an der Universität Augsburg und arbeitet seither mit Solisten, Sprechern und Chören sowie in der Lehrer-Fortbildung. Beim Harmonic Sound Tonstudio ist er freischaffend als Coach und in der Textregie tätig, er spricht Hörbücher und Audio-Guides (unter anderem für BOSCH und ACGO-FENDT).

 


Image-Film BOSCH Werk Blaichach

Das Polymnia Salonorchester

Damals, als Charleston und Foxtrott die Tanzflächen beherrschten, war die Blütezeit der Salonorchester. Erste Anklänge an Swing und Dixieland waren bereits erkennbar, die Menschen der 20er Jahre genossen das Leben und sehnten sich nach Extravaganz und Lebenslust. Auch heute noch klingen die Klassiker dieser Zeit in Jedermanns Ohren. Das Polymnia Salonorchester entführt Sie mit "Etikette und Spielwitz" in die Goldenen Zwanziger und lässt Sie eintauchen in die faszinierende Klangwelt von Mackeben, Kreuder und Hollaender.

Soulful Voices

Die Gospelchor Soulful Voices sind zweifelsohne eine Besonderheit in der Musiklandschaft des Allgäus, denn als "Chor in freier Wildbahn" gehören sie weder zu einer Kirchengemeinde noch zu einer anderen Organisation. Im Jahre 1995 wurde das Ensemble von engagierten Sängerinnen und Sängern gegründet, die sich zum Ziel gesetzt hatten, authentische Gospelmusik in den "hohen Süden" zu bringen. Gospelmusik im Original-Sound, basierend auf Close-Harmony-Gesang und den Riffs einer groovenden Band.

St. Nikolaus Chor

Michael Hanel übernahm im 130. Jahr seines Bestehens den renommierten St. Nikolaus Chor in Immenstadt und arbeitet seither dort als Chorregent. Die drei Ensembles (Chor, Projektchor und Kirchenorchester) studieren zusammen festliche Messen und Motetten ein und gestalten Gottesdienste und Konzerte. Mit über 70 aktiven Mitwirkenden zählt das Kirchenmusik-Ensemble in Immenstadt zu den größten in der Region und widmet sich neben bekannten Werken von Mozart, Haydn und Schubert vor allem auch süddeutschen Komponisten des 18. und 19. Jahrhunderts. Der Komponist Carl Dietmann ist einer der Vorgänger im Amt des Chorregenten; seinen Nachlass zu pflegen ist eine weitere Aufgabe des Ensembles.

Hanel singt Kreisler

Eine Hommage an den Meister des Kabarett-Chansons.
"Bis heute ist Kreisler unerreicht. Erstaunlich daher, wie Michael Hanel der Umsetzung dieser hohen Vorgaben gerecht wird, welch zahlreiche Facetten seine Stimme aufzuweisen hat und wie er die tiefgründigen Texte interpretiert. Dank seines komödiantischen Talents versteht er sich hervorragend auf die Gratwanderung zwischen Wiener Schmäh, nachdenklicher Pose und Satire. Dazu kommt der volle, warme Bariton, mit dem er jeder Situation genau den richtigen Ton zuweist."
Begleitet wird Michael Hanel am Klavier von H.W. Retzer.
 

Der Totentanz

Im 15. Jahrhundert hat der Totentanz von Frankreich ausgehend seinen Siegeszug angetreten und sich in kurzer Zeit in ganz Europa ausgebreitet: Ein berühmtes Beispiel der Frühzeit ist der Zyklus auf der Mauer des Kirchhofs von Saints Innocents in Paris, entstanden um 1425. Es folgten monumentale Werke in Dijon, Basel, Ulm, Berlin und Lübeck. Unter dem Motto „Alte Tradition in neuem Gewand“ liest die bekannte Schauspielerin Eva Schroer die 14 Totentanz-Sprüche nach Vorlagen von Angelus Silesius (Cherubinischer Wandersmann) und Johannes Klöcking (Lübecker Totentanz).
Angelehnt an das musikalische Schaffen des Komponisten Hugo Distler, der die Sprüche im Jahre 1934 vertonte, werden einzelne Szenen improvisatorisch von Michael Hanel, Orgel, gedeutet. Der „Totentanz“ geht in seinen Ursprüngen auf die literarische Form der „Vado-Mori-Gedichte“ zurück, in denen sich die verschiedenen mittelalterlichen Stände über ihre Sterblichkeit beklagen. In späteren Werken tauchen dann jene Dialoge zwischen den Ständevertretern und dem personifizierten Tod auf, die bei dieser Veranstaltung rezitiert und musikalisch in Szene gesetzt werden.